Tarifvertrag volksbanken 2019 gehalt

Am 29. Mai 2015 wurde ein neuer Tarifvertrag zwischen VR und SA unterzeichnet. Die Laufzeit des Abkommens ist bis Jahresende 2018. Das Abkommen wurde mit 73,9 % der abgegebenen Stimmen bei der Abstimmung unter den Mitgliedern, die vom 10. bis 22. Juni 2015 stattfand, angenommen. Die wichtigsten Punkte der Vereinbarung können unten eingesehen werden. Im allgemeinen ziehen es die Unternehmen vor, deren Arbeitsbedingungen nicht standard sind und die eine kleine Zahl von Mitarbeitern beschäftigen, mit ihren Arbeitnehmern individuelle Arbeitsverträge abzuschließen. Im verarbeitenden Gewerbe sowie im Bank-/Versicherungswesen gelten Mehr-Arbeitgeber-Tarifverträge (siehe Tabelle 3 unten). Im genossenschaftlichen Bankensektor haben Ver.di und der entsprechende Arbeitgeberverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (AVR) seit 2006 keine neue Lohnvereinbarung erzielt. Die Sozialpartner waren nicht in der Lage, ihre gegensätzlichen Positionen in Bezug auf den Anteil der Lohnanteile, der variieren kann, zu überwinden. Laut einer Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Jahr 2000 boten 64 % der Unternehmen im Banken- und Versicherungssektor den Tarifvertragsversicherten jährliche Boni oder Pauschalzahlungen an (siehe Oechsler 2003). Weitere 42% zahlten Boni, die an die individuelle Leistung gekoppelt waren.

Interessanterweise wurden Bewertungssysteme, die auf der Verwaltung nach Zielen basieren, hauptsächlich in Bezug auf Arbeitnehmer verwendet, deren Arbeitsverträge nicht tarifvertraglich geregelt waren. Rund 43 % der befragten Unternehmen wandten solche Bewertungssysteme auf nicht erfasste Arbeitnehmer an. Nur 19 % der Unternehmen waren an den versicherten Arbeitnehmern beteiligt. Ein Tarifvertrag sichert Mindestbedingungen für alle Arbeitnehmer, es sei denn, es werden besondere Bedingungen oder Betriebsvereinbarungen getroffen. Es werden Tarifverträge zwischen Vertretern des Arbeitgebers und den Arbeitnehmern geschlossen, die in der Lage sind, solche Vereinbarungen zu schließen. Neben dem Mindestlohn regeln sie auch andere wesentliche arbeitsrechtliche Bestimmungen (wie Lohnregelungen, flexible Arbeitszeiten und Beendigung des Arbeitsverhältnisses usw.). Der BDA und mehrere Arbeitgeberverbände auf Branchenebene, wie Z. Gesamtmetall, betonen, dass Mehrarbeitgebervereinbarungen einen zunehmenden Anteil variabler Zahlungen enthalten sollten, deren tatsächliches Niveau auf Unternehmensebene vereinbart werden sollte. Eine Härtefallklausel ermöglicht es Unternehmen im Geschäftsbankensektor, vorübergehend von kollektiv vereinbarten Standards abzuwählen, wenn sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens stark verschlechtert hat und eine erhebliche Anzahl von Arbeitsplätzen gefährdet ist. Die maximale Veränderung darf 8 % des festgelegten kollektiven Standards nicht überschreiten. Der Betriebsrat sowie die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di) und der arbeitgeberverband der privaten Bankengewerbes (AGV Banken) müssen dem Antrag der Geschäftsführung zustimmen, damit die Ausnahmeregelung in Kraft tritt. Mit der Richtlinie soll sichergestellt werden, dass Arbeitgeber, die nicht tarifvertraglich versichert sind, ihren Arbeitnehmern die gleichen Löhne und Arbeitsbedingungen gewähren, wie sie im Tarifvertrag festgelegt wären.

Die überwiegende Mehrheit der VR-Mitglieder arbeitet gemäß der VR- und SA-Vereinbarung.

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